Mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Ressourcen effizienter zu nutzen, Wertstoffkreisläufe zu stärken und die Versorgungssicherheit der Industrie zu erhöhen. In der politischen Diskussion stehen dabei bislang vor allem kritische Rohstoffe und Seltene Erden im Fokus.
Demgegenüber spielen Industriemetalle wie Stahl, Kupfer oder Aluminium eine zentrale Rolle für industrielle Wertschöpfung, Energiewende und Transformation. Sie werden in deutlich größeren Mengen benötigt und sind bereits heute in hohem Maße kreislauffähig. Metallische Recyclingrohstoffe leisten damit einen unmittelbaren Beitrag zur Rohstoffversorgung, zur industriellen Resilienz und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Der Arbeitskreis Metalle im BDE bündelt die Expertise zentraler Unternehmen entlang der metallischen Wertschöpfungskette und beschäftigt sich intensiv mit den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Metallrecycling und Rohstoffversorgung. Mehrere Mitglieder des Arbeitskreises bringen ihre Perspektive in dieses Panel ein.
Das Panel soll die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie aus der Perspektive der metallverarbeitenden Industrie und der Recyclingwirtschaft diskutieren und aufzeigen, wo ihre Stärken liegen und an welchen Stellen sie weiterentwickelt werden sollte. Gleichzeitig soll die Diskussion Impulse geben, wie Kreislaufwirtschaftspolitik und Rohstoffpolitik künftig stärker miteinander verzahnt werden können und welche Rolle eine breiter angelegte nationale und europäische Rohstoffstrategie dabei spielen kann.
