Neue EU-Gesetze zu Abfall und Kreislaufwirtschaft – Ein Schub für die Länder, ein Traum oder sogar ein Albtraum?

ISWA

Info
Die EU beschleunigt die Gesetzgebung zu Abfall, Ressourcen und Kreislaufwirtschaft, um Emissionen zu reduzieren, den Einsatz von Neumaterialien zu verringern und die Umweltbelastung zu begrenzen. Produkt- und Verpackungsdesign unterliegen strengeren Vorschriften, während die Infrastruktur für das Materialmanagement verbessert werden muss. Diese Sitzung beleuchtet lokale Herausforderungen und Chancen.
Orange Stage
Panel-Diskussion
Englisch
Conference

Die Europäische Union tritt in eine entscheidende Phase der Gestaltung der Zukunft der Abfallwirtschaft, der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft ein. Mit einem umfassenden Paket neuer Gesetze will die EU die Umweltbelastung reduzieren, die Klimaemissionen senken und den Einsatz von Neumaterialien verringern. Diese Ziele werden sowohl die Gestaltung von Produkten und Verpackungen als auch die Art und Weise verändern, wie Materialien gesammelt, sortiert und recycelt werden, sobald sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.

Diese Sitzung bietet einen Überblick über die bevorstehenden Gesetzesänderungen und ihre erwarteten Folgen auf lokaler Ebene. Die Teilnehmer erfahren, welche Auswirkungen dies auf Kommunen, Herstellerverantwortungsorganisationen und lokale Unternehmen hat, die sich an strengere Produkt- und Verpackungsanforderungen anpassen und gleichzeitig sicherstellen müssen, dass ihre Abfall- und Recyclinginfrastruktur modernisiert wird.

Wir diskutieren zentrale Fragen wie:

Wie wirken sich die neuen Vorschriften zur Produkt- und Verpackungsgestaltung auf lokale Akteure aus?
Welche Investitionen und Innovationen sind in Sammel-, Sortier- und Recyclingsysteme erforderlich?
Wo unterscheiden sich lokale Herausforderungen von EU-weiten Zielen und wie können sie bewältigt werden?
Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Industrie und Bürgern gibt es?
Die Veranstaltung kombiniert kurze Expertenvorträge mit einer moderierten Podiumsdiskussion. Nach der Einführung des politischen Rahmens der EU und seiner Ziele präsentieren Vertreter lokaler Behörden und der Industrie praktische Perspektiven und Fallstudien. Anschließend folgt ein interaktiver Austausch mit dem Publikum, der den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen und Erfahrungen aus ihren eigenen Regionen auszutauschen.

Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl die Hindernisse als auch die Chancen des neuen EU-Rahmens zu identifizieren, praktische Erkenntnisse auszutauschen und mögliche nächste Schritte für lokale Akteure bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaftswende zu skizzieren.

Partner / Organizer
International Solid Waste Association (ISWA)
Name des Ausstellers
ISWA
Sprecher*innen