Kritische und strategische Rohstoffe sind eine zentrale Voraussetzung für Zukunftstechnologien und industrielle Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere in Bereichen wie Elektromobilität, Digitalisierung, Energietechnik und Verteidigung. Gleichzeitig machen geopolitische Unsicherheiten, Handelskonflikte und Konzentrationen entlang globaler Lieferketten die Rohstoffversorgung zunehmend zu einem Risiko- und Sicherheitsfaktor für Deutschland.
Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat daher im Sommer 2025 die nationale Rohstoffstrategie weiter geschärft: Im Zentrum stehen der Ausbau strategischer Partnerschaften, ein verstärkter Einsatz des Rohstofffonds (KfW), die Unterstützung von Recycling und Kreislaufwirtschaft sowie ein stärkerer Schulterschluss mit europäischen Initiativen wie dem Critical Raw Materials Act (CRMA). Das Panel bietet eine Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik und beleuchtet, wie resiliente, nachhaltige und technologisch zukunftsfähige Rohstoffstrategien konkret ausgestaltet werden können – auch mit Blick auf die Rolle der Wirtschaftsförderung.
Diskussionsschwerpunkte
- Welche Rohstoffe sind für Deutschland aktuell und perspektivisch strategisch relevant?
- Wie kann sich die Industrie resilient gegenüber globalen Lieferkettenrisiken aufstellen?
- Welche Rolle spielen Recycling, Substitution und Materialeffizienz im Hinblick auf Versorgungssicherheit?
- Welche Beiträge können Wirtschaftsförderung und öffentliche Hand leisten?
