Die nachhaltige Sicherung der Wasserverfügbarkeit ist eine der zentralen Herausforderungen für viele Länder im südlichen Afrika. Das BMBF-Programm „Wassersicherheit in Afrika“ (WASA) setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Industrie, um bedarfsgerechte, anwendungsorientierte Lösungen für den Wassersektor zu entwickeln – von der Forschung bis zur Markteinführung.
Die Paneldiskussion stellt Erfolge und Erfahrungen aus laufenden WASA-Projekten vor und diskutiert drei zentrale Themenfelder:
- Sustainable Water Resources Management: Umgang mit begrenzten Wasserressourcen und sich verändernden klimatischen Bedingungen
- Water Infrastructure and Technology: Entwicklung und Umsetzung innovativer, skalierbarer Technologien in unterschiedlichen Nutzungskontexten
- Hydrological Forecasts and Management of Extremes: Nutzung von Prognosen zur besseren Bewältigung von Dürren und Starkregenereignissen
Im Fokus steht auch die Analyse von Herausforderungen und Chancen für Forschung und Industrie in der Umsetzung solcher transdisziplinärer Projekte. Welche Rahmenbedingungen braucht es, um innovative Ideen in den Markt zu bringen? Wie kann der Austausch im Science-Policy-Dialogue effektiv gestaltet werden?
Darüber hinaus werden Querschnittsthemen wie Kapazitätsaufbau, Wissenstransfer und Nachhaltigkeit adressiert. Ein besonderes Augenmerk gilt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der aktiven Einbindung von Betreibern, Entscheidungsträgern und Kreditinstitutionen, um die Skalierung, Finanzierung und langfristige Verankerung der entwickelten Lösungen zu gewährleisten.
Die Session lädt ein zur Diskussion darüber, wie internationale Kooperation konkret zur Umsetzung der Agenda 2030 und zur Stärkung von Resilienz im Wassersektor beitragen kann.
