Mit dem Sondervermögen verbindet sich der Anspruch, dringend notwendige Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Transformation zu beschleunigen. Es soll Modernisierungsstaus auflösen, Resilienz stärken und den Übergang zu einer klimaneutralen, ressourcenschonenden Wirtschaft ermöglichen. Doch zwischen politischen Zielsetzungen und tatsächlicher Wirkung der Mittel stellen sich zentrale Fragen: Wo kommen die Investitionen an? Welche Hebel entfalten sie – und wo bleiben Erwartungen bislang unerfüllt? Die Paneldiskussion „Sondervermögen zwischen Anspruch und Wirkung – Auswirkungen auf Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft“ nimmt genau diese Spannungsfelder in den Blick. Diskutiert wird, inwieweit das Sondervermögen geeignet ist, strukturelle Defizite in der öffentlichen Infrastruktur zu beheben und gleichzeitig Impulse für Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung zu setzen. Dabei geht es auch um die Frage, ob bestehende Förderlogiken und Umsetzungsstrukturen den Herausforderungen von Transformation und Ressourcenknappheit gerecht werden. Die Diskussion richtet sich an alle, die sich mit der Finanzierung von Transformation, nachhaltiger Infrastrukturentwicklung und der Rolle der Kreislaufwirtschaft im Kontext großer öffentlicher Investitionsprogramme befassen.
Frau Christina Labusch, Dr. Ipek Ölcüm, Frau Fenja Schuylenburg, Freya Sternkopf
Conference
Partner / Organizer
Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE)
Sprecher*innen
