IFAT Munich 2024

Die IFAT Munich überzeugt als Weltleitmesse für Umwelttechnologien durch einen hohen Grad an Internationalität und beeindruckende Aussteller- und Besucherzahlen. Die IFAT Munich gilt als Branchentreffpunkt der Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Alle bedeutenden Key-Player präsentieren hier ihre neuesten Produkte, Lösungen und Services. Der Besuch des fachlichen Rahmenprogramms ist im Ticketpreis inbegriffen.

Zielkonflikte in der Chemikalienpolitik: REACH zwischen Zero Pollution und Kreislaufwirtschaft

Timo Unger, Dr. Michael Strecker, Constance Ißbrücker, Maximilian Eiles

Info
Wie lässt sich Schadstofffreiheit mit der Rückführung von Rohstoffen vereinen? Diese Session beleuchtet die Spannungsfelder der REACH-Verordnung. Experten den Zielkonflikt zwischen dem EU-Plan einer schadstofffreien Umwelt einerseits und den praktischen Anforderungen an eine funktionierende Kreislaufwirtschaft andererseits.
Recycling von Stoffen und Materialien
BDE Stage (A6.241)
Panel-Diskussion
Deutsch
Conference

Das Ziel der europäischen Kommission ist klar: Ein zirkuläres Europa, das die Ressourcen schont, den Kontinent resilienter macht und gleichzeitig eine schadstofffreie Umwelt garantiert. Doch hinter diesem idealistischen Bild verbirgt sich in der Praxis ein hochkomplexes Spannungsfeld, das die Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor enorme Herausforderungen stellt. Im Zentrum dieser Debatte steht die REACH-Verordnung, deren Stoffverbote und Grenzwerte zum Nadelöhr für das Recycling werden können. Während die Politik sich seit Jahren mit der Revision der REACH-Verordnung schwer tut, führen regulatorische Anforderungen dazu, dass potenziell wertvolle Rezyklate aufgrund von Belastungen aus dem Kreislauf ausgeschleust werden müssen.

Diese Session analysiert den tiefgreifenden Zielkonflikt zwischen dem Wunsch nach „absoluter Reinheit“ einerseits und der technischen sowie ökonomischen Notwendigkeit der Rohstoffrückführung andererseits. Unsere Experten beleuchten dabei, wie mit sogenannten Altlasten in langlebigen Produkten umgegangen werden kann und ob der aktuelle regulatorische Rahmen die Innovation im Bereich der Kreislaufwirtschaft eher beflügelt oder durch Rechtsunsicherheit ausbremst. Diskutieren Sie mit uns über gangbare Wege, wie die Industrie den Spagat zwischen konsequentem Verbraucherschutz und einer resilienten, zirkulären Wirtschaft erfolgreich meistern kann.

Partner / Organizer
Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE)
Sprecher*innen
Senior Manager Sustainability
Bild von Constance Ißbrücker
Leitung Referat Umwelt und Normung
Moderation (Optional)
Profilbild Maximilian Eiles. Steht vor einer grauen Betonwand.Blickt freundlich lächeld in die Kamera
Rechtsreferent mit dem Schwerpunkt Vergabe- und Europarecht
#IFATMunich
© Messe München GmbH